Bräuche und Tradition zu Ostern findet man in aller Welt vor

Ostertraditionen gibt es viele, vor allem in der westlichen, christlich geprägten Welt, allerdings auch in anderen Regionen, in denen dieses Gedenkfest im Frühling zu Ehren der Widerkehr Jesus Christus gefeiert wird. In allen Ländern, die dieses Fest feiern, nutzen die Menschen die Gelegenheit der Ostertradition, um mit der Familie und mit Freunden beisammen zu sein und eine besinnliche sowie schöne Zeit zu verleben. Dabei ist dieses Fest mehr als 3.000 Jahre alt. Abgeleitet wurde es vom jüdischen Passah, weshalb Ostern in vielen romanischen Sprachen dem lateinischen Wort sehr ähnelt. Das Passahfest wiederum wurde von den Juden im Gegensatz zum heutigen Ostern eine ganze Woche durchgehend gefeiert, und zwar zu Ehren des Auszugs aus Ägypten.

Häufig haben die Traditionen rein gar nichts mit dem Christentum zu tun

Viele Ostertraditionen, die wir heutzutage kennen, kommen ursprünglich weder aus dem Juden- noch aus dem Christentum. Dazu gehören u. a. das Osterrad und das Osterfeuer, welche keltischem bzw. Germanischem Ursprung entsprechen. Auch das Osterei, das vor allem im deutschsprachigen Raum und in den Vereinigten Staaten von Amerika sehr beliebt ist und gerne dekoriert, versteckt oder verschenkt wird, ist eine der Ostertraditionen, die mit den genannten Religionen im Ursprung rein gar nichts zu tun haben. Vielmehr stammen sie aus dem iranischen bzw. persischen Raum. Doch heutzutage interessiert dies kaum einen, da vor allem die Kleinen eine große Freude am Suchen von Ostereiern haben, Zudem können die Eltern in dieser Zeit der besonderen Art einer Schnitzeljagd, mit der das Finden der Eier häufig verknüpft ist, schöne Momente mit der ganzen Familie so verbringen, anstatt wie an Weihnachten lediglich zusammen zu essen und sich gegenseitig zu beschenken.

Der Osterhase als Brauch, der nicht in allen Ländern Anwendung findet

Ebenfalls zu den beliebtesten Ostertraditionen, die auch heute noch gefeiert werden, gehört der Osterhase. Den findet man in Schokoladenform zum Naschen, als Dekoration oder als Verkleidung ähnlich dem Weihnachtsmann und Nikolaus. Letzteren Brauch findet man in Deutschland allerdings aufgrund des hohen Kostümaufwands eher weniger. In den USA ist dies nicht der Fall. In Frankreich bringt auch der Osterhase die Eier zu den Kindern laut Überlieferung, womit das Osterfest einen weiteren Brauch mit Weihnachten und dem Weihnachtsmann teilt. Gerade zu Werbezwecken wird der Osterhase heutzutage gerne genutzt, um die Osterprodukte erfolgreicher verkaufen und vermarkten zu können. Es gibt allerdings auch Länder, etwa in Südamerika, in denen böse, süße Puppen mit Süßigkeiten gefüllt werden und auf die Osterhasen komplett verzichtet wird.

Gutes Essen gehört ebenfalls traditionell zum Osterfest dazu

In unzähligen Ländern gehört ein gutes Festmahl ebenfalls zu den Ostertraditionen schlechthin. Schließlich haben streng Gläubige nach den Feiertagen früher, zum Teil auch gegenwärtig noch, mit der Fastenzeit angefangen, die rund 40 Tage bis Pfingsten andauert. Ähnlich wie zu Weihnachten wird an Ostern Hühnchen, Lamm oder auch Ente gereicht. In manchen Ländern gibt es auch typische Nationalgerichte wie Nudeln in Italien und Tortilla in Spanien. Im deutschsprachigen Raum wird neben dem Verzehr von köstlichen Fleischgerichten zu Mittag oder Abend auch häufig Kaffee getrunken und Kuchen gegessen.

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Ostern – Älter als 5.000 Jahre und ursprünglich ein Brauch der Heiden

Die Geschichte von OsternDie Geschichte des Osterfestes beginnt vor vielen Jahrhunderten. Die ersten Dokumente, die belegen, dass die Menschen im Christentum Ostern feiern, reichen weit über 5.000 Jahre zurück. Laut der biblischen Religionsgeschichte gilt Ostern als das wichtigste Fest der Christen überhaupt, noch vor Weihnachten und Pfingsten. Denn die Geschichte des Osterfestes besagt, dass Jesus Christus an diesem Tage aufgrund der Sünden der Menschen am Kreuze gestorben ist. Symbolisch zeigt seine Rückkehr den Sieg der Menschheit oder des Glaubens über den Tod, welcher an diesen Feiertagen letztendlich zelebriert wird. Sehr faszinierend an der Geschichte des Osterfestes ist, dass sich die Struktur sehr mit jener der Heiden deckt, die noch vor den Christen Ostern gefeiert hatten.

Osterbräuche kamen ebenfalls schon in der antiken Zeit vor

Die Heiden waren es auch, die einen Großteil der zahlreichen Osterbräuche, die man in Bezug auf einen Blick in die Geschichte des Osterfestes vorfindet, eingeführt haben zum Zwecke des Feierns dieses Frühlingsfestes. Dazu gehört u. a. auch das Osterfeuer, dem schon früher zahlreiche Menschen, wie das Volk Israel der Feuersäule durch die Wüste folgte. Heute wie früher gelten bzw. galten Stellen nahe am Wasser, jedoch fernab von Wohngebieten als geeignete Flächen zum Veranstalten eines Osterfeuers. Vor allem in Hamburg und in Nordrhein-Westfalen werden heutzutage samstags vor Ostersonntag solche Feuer noch durchgeführt. Das Gleiche gilt für die Alpenrepublik Österreich. Licht spielt in der Geschichte des Osterfestes ebenfalls eine große Rolle, da

Der Osterhase – eine deutsche Erfindung

Ebenfalls eine große Tradition hat der Osterhase in der Geschichte des Osterfestes sowie in Bezug auf die Gesamtstruktur der Feierlichkeiten. Zwar ist der Osterhase bei weitem noch nicht so alt wie das Fest selbst, doch die von den Deutschen erfundene Tradition gibt es inzwischen auch bereits länger als 100 Jahre. Durch die Auswanderung vieler Deutscher wurde der Brauch des Osterhasen auch außerhalb der Landesgrenzen bekannt und zu einem sehr beliebten Brauch. Ebenfalls sehr traditionell ist das Osteressen, welches einst von Jesus Christus als Henkermahlzeit eingenommen wurde. Früher wie heute essen die Gläubigen zu Ostern besonders deftig, da anschließend die Fastenzeit, welche bis zu Pfingsten reicht, beginnt. Mit dem Osterhasen begann auch der Brauch des Eier-Versteckens, welcher heutzutage weltweit ein hohes Ansehen genießt und häufig einen großen Spaßfaktor vorweist.

Die Ableitung des Begriffs Ostern

Ursprünglich hat das deutsche Wort dieses Festes nichts mit dem Ursprung seiner Geschichte zu tun. Vielmehr leitet sich in vielen Sprachen das Pendant zu Ostern vom originalen lateinischen Begriff Pascha, was vermutlich von der Passion bzw. Leidenschaft herrührt, zurück, etwa das französische pâques oder schwedische Påsk bzw. Påskdagen. Auch im Judentum wird Ostern, welches als deutsches Wort auf die Himmelsrichtung Osten, wo die Sonne und das Licht aufgehen, zurückzuführen ist, gefeiert. Hierbei steht allerdings das Zelebrieren der Juden aus Ägypten und nicht der Tod und die Wiederkehr Jesus Christus im Vordergrund. Das hebräische Wort für Ostern lautet ähnlich wie das Original – Pessach.

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