Ostern – Älter als 5.000 Jahre und ursprünglich ein Brauch der Heiden
Die Geschichte des Osterfestes beginnt vor vielen Jahrhunderten. Die ersten Dokumente, die belegen, dass die Menschen im Christentum Ostern feiern, reichen weit über 5.000 Jahre zurück. Laut der biblischen Religionsgeschichte gilt Ostern als das wichtigste Fest der Christen überhaupt, noch vor Weihnachten und Pfingsten. Denn die Geschichte des Osterfestes besagt, dass Jesus Christus an diesem Tage aufgrund der Sünden der Menschen am Kreuze gestorben ist. Symbolisch zeigt seine Rückkehr den Sieg der Menschheit oder des Glaubens über den Tod, welcher an diesen Feiertagen letztendlich zelebriert wird. Sehr faszinierend an der Geschichte des Osterfestes ist, dass sich die Struktur sehr mit jener der Heiden deckt, die noch vor den Christen Ostern gefeiert hatten.
Osterbräuche kamen ebenfalls schon in der antiken Zeit vor
Die Heiden waren es auch, die einen Großteil der zahlreichen Osterbräuche, die man in Bezug auf einen Blick in die Geschichte des Osterfestes vorfindet, eingeführt haben zum Zwecke des Feierns dieses Frühlingsfestes. Dazu gehört u. a. auch das Osterfeuer, dem schon früher zahlreiche Menschen, wie das Volk Israel der Feuersäule durch die Wüste folgte. Heute wie früher gelten bzw. galten Stellen nahe am Wasser, jedoch fernab von Wohngebieten als geeignete Flächen zum Veranstalten eines Osterfeuers. Vor allem in Hamburg und in Nordrhein-Westfalen werden heutzutage samstags vor Ostersonntag solche Feuer noch durchgeführt. Das Gleiche gilt für die Alpenrepublik Österreich. Licht spielt in der Geschichte des Osterfestes ebenfalls eine große Rolle, da
Der Osterhase – eine deutsche Erfindung
Ebenfalls eine große Tradition hat der Osterhase in der Geschichte des Osterfestes sowie in Bezug auf die Gesamtstruktur der Feierlichkeiten. Zwar ist der Osterhase bei weitem noch nicht so alt wie das Fest selbst, doch die von den Deutschen erfundene Tradition gibt es inzwischen auch bereits länger als 100 Jahre. Durch die Auswanderung vieler Deutscher wurde der Brauch des Osterhasen auch außerhalb der Landesgrenzen bekannt und zu einem sehr beliebten Brauch. Ebenfalls sehr traditionell ist das Osteressen, welches einst von Jesus Christus als Henkermahlzeit eingenommen wurde. Früher wie heute essen die Gläubigen zu Ostern besonders deftig, da anschließend die Fastenzeit, welche bis zu Pfingsten reicht, beginnt. Mit dem Osterhasen begann auch der Brauch des Eier-Versteckens, welcher heutzutage weltweit ein hohes Ansehen genießt und häufig einen großen Spaßfaktor vorweist.
Die Ableitung des Begriffs Ostern
Die Ableitung des Begriffs Ostern
Ursprünglich hat das deutsche Wort dieses Festes nichts mit dem Ursprung seiner Geschichte zu tun. Vielmehr leitet sich in vielen Sprachen das Pendant zu Ostern vom originalen lateinischen Begriff Pascha, was vermutlich von der Passion bzw. Leidenschaft herrührt, zurück, etwa das französische pâques oder schwedische Påsk bzw. Påskdagen. Auch im Judentum wird Ostern, welches als deutsches Wort auf die Himmelsrichtung Osten, wo die Sonne und das Licht aufgehen, zurückzuführen ist, gefeiert. Hierbei steht allerdings das Zelebrieren der Juden aus Ägypten und nicht der Tod und die Wiederkehr Jesus Christus im Vordergrund. Das hebräische Wort für Ostern lautet ähnlich wie das Original – Pessach.
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