Ostern kommt von Osten und Pascha, der Passion zu Jesus Christus und dem Glauben

Jan 31, 11 Ostern kommt von Osten und Pascha, der Passion zu Jesus Christus und dem Glauben

Ostern feiern die Menschen seit Jahrhunderten, wobei das Fest stets mit einigen Traditionen und Bräuchen einhergeht. Der jährliche Zeitraum, in dem die gläubigen Christen Ostern feiern, erstreckt sich jeweils vom Gründonnerstag bzw. Karfreitag bis Ostermontag in der Woche, die dem ersten Frühjahrsvollmond folgt. Man findet in Bezug auf das Ostern feiern viele Bräuche und Traditionen vor. Insbesondere der Osterhase, das Osterrad, das Osterei, das Osternest und das Osterfeuer zeugen hiervon. Ursprünglich heißt das wichtigste Fest der Christen Pascha, was aus dem Lateinischen stammt und die Leidenschaft symbolisiert bzw. definiert. In vielen Sprachen findet man ähnliche Ableitungen zu diesem Wort vor. Im Deutschen wurde wahrscheinlich der Himmelsrichtung Osten, in der die Sonne aufgeht, als Namensvorlage genommen.

Osterhase – ein deutscher bzw. mitteleuropäischer Exportschlager

Hierzulande kann man sich gar nicht mehr vorstellen, ohne Ostereier und Osterhasen richtig Ostern feiern zu können. Aus historischen Belegen geht hervor, dass im Elsass einst dieser Brauch erstmals entstand, und zwar ab dem 17. Jahrhundert. Zu dieser Zeit wurde in anderen Regionen wie der Schweiz und in Böhmen der Fuchs oder Storch als Ostermaskottchen bzw. Ostertier gewählt. International gehört der Osterhase in Bezug auf das Ostern feiern nunmehr fest dazu. Vor allem in den Vereinigten Staaten und in Südamerika hat sich dieser Trend in den letzten Jahrzehnten deutlich verstärkt. In Australien hat der Osterhase gar eine Frau. Da spricht man dann vom Easter Bunny und Easter Bilby.

Ostereier bemalen, dekorieren, verstecken und verschenken ist ebenso populär

Besonders viel Spaß an Ostern haben Groß und Klein, wenn es darum geht, Ostereier in Form einer Schnitzeljagd zu verstecken und anschließend zu finden. Zumeist sind diese in Osternestern gelagert und bestehen aus Süßigkeiten wie Schokolade. Ebenfalls sehr beliebt ist das Bemalen und Dekorieren von Ostereiern, wobei der Brauch ebenfalls bis tief in das Mittelalter zurückgeht. Anschließend verschenkt man die Eier oder isst sie – dann in der Regel aber als richtiges Ei und nicht als eines, das aus Schokolade ist. Abends wird in vielen Familien ähnlich wie an Weihnachten vor der Bescherung groß diniert und das familiäre Zusammensein genossen. Normalerweise gelten der Ostersonntrag und Ostermontag als große Familientage, wobei am Ostersonntag in der Biernation Deutschland sogar alle Diskotheken und Kneipen geschlossen haben müssen.

Das Osterfeuer als ebenfalls traditioneller und beliebter Brauch

Im Rahmen der Osterfeiertage darf natürlich auch das Osterfeuer zumeist nicht fehlen. Dieses wird hierzulande entweder in der Kirche gemeinsam mit der Gemeinde entfacht, oder im Rahmen von Festen mit mehreren Tausend Besuchern in den großen Städten. Vor allem Hamburg und die Nordseestädte locken dabei zahlreiche Menschen an. In der Kirche bildet die Gemeinde einen Kreis rund um die Osterkerze, welche vom Pfarrer erst angezündet, und anschließend in die dunkle Kirche geführt wird. Der genaue Zeitpunkt des Osterfeuers ist umstritten. Während in einigen Ländern bereits samstags das Feuer entfacht wird, entscheidet man sich in anderen Nationen direkt für den Ostersonntag. Teilweise ist auch der Gründonnerstag oder Karfreitag ein für viele Menschen gut geeignetes Datum, jedoch ob des frühen Zeitpunktes doch arg umstritten.

Foto: Johanna Mühlbauer – Fotolia.com

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