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Osterdeko-Ideen

Ostern 2012 wird nur einmal gefeiert. Die jährliche Tradition, das Frühlingserwachen feierlich zu bejubeln bereitet uns eine ungleich größere Herausforderung als das alljährliche Weihnachtsfest. Denn im kalten dunklen Winter geben immer gleiche Riten die Geborgenheit der Kindheit zurück, sie wirken wie eine liebevolle Umarmung voll Trost und Zuversicht. Da ist der Christbaumschmuck der Großmutter der Wärmespender für die Seele.

Kreativität ist gefragt

Anders sieht die Sache mit der Osterdekoration aus. Da wollen wir das Neue willkommen heißen, wir brauchen also Osterdeko Ideen, die anders sind, als jene aus den vergangenen Jahren. Das frische, junge Element gibt traditionell das neue Frühlingsgrün der Birkenzweige oder die Weidenkätzchen und Narzissenblüten. Taufrische Kreativität zeigen wir jedoch mit noch nie da gewesenen Gestaltungselementen zum Osterfest. Diese fallen natürlich verschieden aus.

Bemalte Eier: der Klassiker

Zum Beispiel könnten selbst gearbeitete Eierwärmer für den Frühstückstisch eine uralte Tradition wieder neu beleben. Diese Hauben sind schnell gefertigt und unter den verschiedenen Herstellungsarten findet sich sicher eine, die Ihnen leicht von der Hand geht.
Sie können kleine Mützchen häkeln oder stricken, die durch das Verarbeiten bunter Wolle oder Garne wie bemalte Eier wirken. Nähen Sie lieber, sind Patchwork oder Filz Ihre Materialien. Zwei halbrunde Stoffzuschnitte heften Sie einfach aneinander und schon ist ein funktionsfähiger Eierwärmer entstanden. Diese Lastminute-Arbeit können Sie, falls noch genügend Zeit bis zum Fest bleibt, mit Stickereien oder Applikationen, eventuell mit Pailletten, Seidenbändchen oder Glasperlen verzieren und so sehr individuell gestalten.

Foto: Israfil Sen

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Das Suchen von Ostereiern ist seit Jahrhunderten eine gern gesehene Tradition

An jedem Ostersonntag freuen sich Groß und Klein in Deutschland auf einen ganz besonderen Brauch. Ostereier suchen die Christen in der westlichen Welt bereits seit Jahrhunderten an diesem Tag. Während einst das Osterei das zentrale Symbol für dieses Gedenkfest darstellte, ist es heute mehr denn je zu einer Süßigkeit geworden. Ob mit Schokolade, Cremefüllung oder Marzipan, Gummibärchen oder gar Fleisch- und Chips-Geschmack wie in den USA teilweise der Fall – beim Ostereiersuchen wird man immer häufiger mit exotischsten Funden überrascht. Eine Tradition in Hinsicht auf das Ostereiersuchen besagt, dass bereits die Heiden in der Zeit der Bekehrung zum Christentum diesem Brauch nachgingen.

Für viele antike Völker und Religion gilt das Ei als wichtiges und bedeutsames Symbol

Nicht nur im Christentum, sondern in vielen Religionen spielt das Ei eine symbolisch relevante Rolle, die es nicht zu unterschätzen gilt. Auch haben schon antike Völker wie die Griechen und Ägypter im Rahmen ihrer Frühlingsfeste mit Eiern gefeiert. Damals wurden diese teilweise bereits bemalt und an andere weitergeschenkt, jedoch spielte der an eine Schnitzeljagd erinnernde Akt, wie man es vom Suchen von Ostereiern heutzutage kennt, noch keine große Rolle. Symbolisch ist traditionell auch der Umgang mit Ostereiern während der Fastenzeit bis Pfingsten, die dem Osterfest stets folgt. Früher wurden die in dieser Zeit gelegten Eier hart gekocht und später verzehrt. Heute ist dies bei gläubigen Christen, die noch immer fasten, ebenfalls ein häufig gesehener Brauch.

Der griechische Mythos vom rot gefärbten Ei zeugt von den Traditionen des Ei-Bemalens

Das Dekorieren und Färben von Ostereiern kennt man, wie beschrieben, bereits von antiken Völkern, wie den Griechen. Im Christentum werden im Rahmen des Suchens von Ostereiern diese ebenfalls seit Jahrhunderten dekoriert und bemalt. Wer es sich in früheren Zeiten leisten konnte, wickelte die Eier in Blattgold ein. Alternativ stand zur Auswahl, die Eier mit Blättern und Sträuchern zu kochen, damit diese so etwas Farbe erhalten konnten. Ein griechischer Mythos besagt, dass Maria Magdalena einst dem römischen Kaiser von der Wiederauferstehung Jesus Christus berichtete, dieser jedoch kein Wort davon glaubte, und behauptete, dass dies so wahr sei, wie die rote Schale am gerade gelegten, weißen Ei neben diesem. In diesem Moment färbte sich das Ei rot und der Kaiser glaubte die Nachricht der Wiederauferstehung.

Auch heute wird in vielen Teilen am Ostersonntag noch fleißig nach Eiern gesucht

In Deutschland bzw. im deutschsprachigen Raum werden Ostereier heutzutage zunächst bemalt und anschließend dekoriert. Dies gelingt durch das Eintauchen der Eier in entsprechend gefärbtes Wasser. Anschließend kommen sie entweder in das Osternest oder werden Einzeln versteckt. Je auch Wetter sieht man dafür das Haus oder den Garten bzw. Park und Hof vor. Vor allem Kinder erfreuen sich an diesem Spaß, sodass die Bildungsstätten in Deutschland häufig bereits im Voraus, an christlichen Schulen bzw. Kitas eher im Nachhinein diesen Akt gemeinsam noch einmal wiederholen. Allerdings ist dies längst nicht überall der Fall. Traditionell gilt das Ostereier suchen auf dem Land als wichtigerer Brauch im Rahmen des Osterfestes als in dichter besiedelten Regionen.

Foto: Gunnar Assmy – Fotolia.com

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Bräuche und Tradition zu Ostern findet man in aller Welt vor

Ostertraditionen gibt es viele, vor allem in der westlichen, christlich geprägten Welt, allerdings auch in anderen Regionen, in denen dieses Gedenkfest im Frühling zu Ehren der Widerkehr Jesus Christus gefeiert wird. In allen Ländern, die dieses Fest feiern, nutzen die Menschen die Gelegenheit der Ostertradition, um mit der Familie und mit Freunden beisammen zu sein und eine besinnliche sowie schöne Zeit zu verleben. Dabei ist dieses Fest mehr als 3.000 Jahre alt. Abgeleitet wurde es vom jüdischen Passah, weshalb Ostern in vielen romanischen Sprachen dem lateinischen Wort sehr ähnelt. Das Passahfest wiederum wurde von den Juden im Gegensatz zum heutigen Ostern eine ganze Woche durchgehend gefeiert, und zwar zu Ehren des Auszugs aus Ägypten.

Häufig haben die Traditionen rein gar nichts mit dem Christentum zu tun

Viele Ostertraditionen, die wir heutzutage kennen, kommen ursprünglich weder aus dem Juden- noch aus dem Christentum. Dazu gehören u. a. das Osterrad und das Osterfeuer, welche keltischem bzw. Germanischem Ursprung entsprechen. Auch das Osterei, das vor allem im deutschsprachigen Raum und in den Vereinigten Staaten von Amerika sehr beliebt ist und gerne dekoriert, versteckt oder verschenkt wird, ist eine der Ostertraditionen, die mit den genannten Religionen im Ursprung rein gar nichts zu tun haben. Vielmehr stammen sie aus dem iranischen bzw. persischen Raum. Doch heutzutage interessiert dies kaum einen, da vor allem die Kleinen eine große Freude am Suchen von Ostereiern haben, Zudem können die Eltern in dieser Zeit der besonderen Art einer Schnitzeljagd, mit der das Finden der Eier häufig verknüpft ist, schöne Momente mit der ganzen Familie so verbringen, anstatt wie an Weihnachten lediglich zusammen zu essen und sich gegenseitig zu beschenken.

Der Osterhase als Brauch, der nicht in allen Ländern Anwendung findet

Ebenfalls zu den beliebtesten Ostertraditionen, die auch heute noch gefeiert werden, gehört der Osterhase. Den findet man in Schokoladenform zum Naschen, als Dekoration oder als Verkleidung ähnlich dem Weihnachtsmann und Nikolaus. Letzteren Brauch findet man in Deutschland allerdings aufgrund des hohen Kostümaufwands eher weniger. In den USA ist dies nicht der Fall. In Frankreich bringt auch der Osterhase die Eier zu den Kindern laut Überlieferung, womit das Osterfest einen weiteren Brauch mit Weihnachten und dem Weihnachtsmann teilt. Gerade zu Werbezwecken wird der Osterhase heutzutage gerne genutzt, um die Osterprodukte erfolgreicher verkaufen und vermarkten zu können. Es gibt allerdings auch Länder, etwa in Südamerika, in denen böse, süße Puppen mit Süßigkeiten gefüllt werden und auf die Osterhasen komplett verzichtet wird.

Gutes Essen gehört ebenfalls traditionell zum Osterfest dazu

In unzähligen Ländern gehört ein gutes Festmahl ebenfalls zu den Ostertraditionen schlechthin. Schließlich haben streng Gläubige nach den Feiertagen früher, zum Teil auch gegenwärtig noch, mit der Fastenzeit angefangen, die rund 40 Tage bis Pfingsten andauert. Ähnlich wie zu Weihnachten wird an Ostern Hühnchen, Lamm oder auch Ente gereicht. In manchen Ländern gibt es auch typische Nationalgerichte wie Nudeln in Italien und Tortilla in Spanien. Im deutschsprachigen Raum wird neben dem Verzehr von köstlichen Fleischgerichten zu Mittag oder Abend auch häufig Kaffee getrunken und Kuchen gegessen.

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Gefeiert wird Ostern stets zwischen Ende März und Ende April bis Pfingsten

Ostern gilt als einer der wichtigsten Feiertage für die Christen. An diesem gedenkwürdigen Tag ist der Religion nach die einmal im Jahr stattfindende Gedächtnisfeier zur Auferstehung Jesu Christi im Vordergrund stehend. Dabei fällt Ostern stets auf einen Sonntag, und zwar auf jenen, der auf den ersten Frühlingsvollmond folgt. Im Gregorianischen Kalender liegt dieser Tag demnach stets zwischen dem 22. März und 25. April eines Jahres. Erst seit dem 4. Jahrhundert wird dieser Gedenkfeiertag als 3-Tages-Fest gefeiert, zuvor galt er als Einheitsfeier für das Leidensgedächtnis und die Auferstehung darauf. Seit der Einführung der Drei-Tages-Feier beginnen die Gottesdienste stets am Vortag des Karfreitags, an dem Jesus sein letztes Abendmahl einnahm – dem Abend des Gründonnerstags – und gehen über den Karsamstag, an dem der Herr laut Religion im Grabe ruhte, bis hin zum Beginn der neuen Woche, den der Ostersonntag darstellt.

Das Fest hat sich über die Jahrhunderte hinweg von seinem Ursprung abgewandelt

Während heutzutage mit dem Ostermontag Ostern endet, wurde früher bis hinein ins Mittelalter noch weit länger gefeiert und zwar bis zum Ende der Woche. Ab Ostersonntag beginnt die 50-tägige Freudenzeit, welche bis Pfingsten anhält. Weshalb die deutsche Übersetzung vom lateinischen Wort Pascha so umgeändert wurde, ist fraglich. Viele Christen sehen darin eine Ableitung der Himmelsrichtung Osten, welche bekannt für die aufgehende Sonne ist. Im Christentum wird dies gleichgesetzt mit dem auferstandenen und zurückgekehrten Jesus Christus. In anderen Sprachen sieht man die Verwandtschaft zum lateinischen Ursprungswort deutlicher. Im Spanischen heißt Ostern Pascua, im Türkischen Paskalya, im Französischen Pâques und im Italienischen Pasqua.

Fremde Länder, fremde Sitten – auch in Hinsicht auf die Bräuche dieses Kirchenfestes

Ostern wird in den unterschiedlichsten Ländern der Welt gefeiert – etwa in allen Staaten, die eine christliche Religionsprägung vorweisen. Dabei findet man die verschiedensten Bräuche und Sitten anlässlich dieses Festes vor. Während in den meisten westlichen Ländern das Suchen von Ostereiern und das familiäre Beisammensein im Vordergrund stehen, wird in anderen Ländern eher beim Osterschießen teilgenommen oder eine Osterpostkarte geschrieben. Sehr exotisch diesbezüglich geht es in Ungarn vor, wo die Männer zum Anlass dieses Festes die Frauen mit Parfum besprayen. Dieses Ereignis findet stets am Ostermontag statt. In Nachbarländern Ungarns wird zwar Ähnliches wie in Ungarn veranstaltet, jedoch mit Wasser anstatt mit Parfum. In den Niederlanden wiederum stehen Osterzwerge ganz hoch im Kurs. In den meisten Ländern darf am Ostersonntag keine Diskothek geöffnet haben und kein Alkohol öffentlich ausgeschenkt werden.

Das Osterfest wird als Frühlingsfest wie viele andere Feste auch seit Jahrtausenden gefeiert

Das Osterfest ist ein typisches Frühlingsfest, welches von vielen Religionen gefeiert wird. Die angenehmere Jahreszeit, zumindest in den westlichen Hemisphären, lässt Frühlingsfeste häufig groß ausfallen, da die Menschen wieder aktiver werden und des Öfteren den Weg in die Natur suchen. Allein deshalb gilt das Sammeln, Verstecken und Suchen von Ostereiern in Parks, sowie das anschließende Osterpicknick im Freien als typischer Brauch in Deutschland. Doch bereits vor der Zeit des Christentums wurden solche Frühlingsfeste gefeiert. Das geht aus der Geschichte vieler antiker Völker hervor. Die Phryger glaubten etwa, dass ihre Gottheit sich zum Zeitpunkt der Wintersonnenwende zur Ruhe setzte und nun wieder auferstehen würde.

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Schon im 16. Jahrhundert wurde fleißig an Ostern Feuer entfacht

Das Osterfeuer gilt als eine der bekanntesten und ältesten Traditionen in Hinsicht auf das Osterfest. Der Brauch geht bis in das 16. Jahrhundert zurück und gilt als eines der Phänomene der jüngeren Bronze- und Eisenzeit. Dabei ist das Osterfeuer ursprünglich ein Brauch verschiedener Völker, wie den Kelten und Germanen, welcher allerdings seit einigen Jahrhunderten während Ostern von vielen Christen zu Ehren Jesus Christus gefeiert wird. Auch in der Liturgie der katholischen Kirche spielt das Osterfeuer eine zentrale Rolle. In der Osternacht wird ein kleines Feuer angezündet und die gesamte Gemeinde versammelt sich rund um die Kerze, die vom hiesigen Priester entfacht wird. Anschließend gilt es, sie als symbolische Lichtquelle in die ansonsten dunkle Kirche zu tragen. Als Sinnbild steht dabei das Kreuz mit Jesus Christus, welcher das Licht der Welt darstellt. Auch das Volk Israel, folgt durch das Osterfeuer eins ihrem Herrn durch die Wüste auf dem Weg zur Wiederauferstehung.

Vor allem im Norden und Westen locken viele Osterfeuer Besucher in Scharren an

In Deutschland gilt auch heutzutage vielerorts das Feuer zu Ostern als unverzichtbarer Brauch. Davon zeugen u. a. die Stadt Lippe in Westfalen oder die Hansestadt Hamburg. Während im Norden Deutschlands ebenfalls der Samstag als Zeitpunkt der Feuerentfachung gilt, stellt diesen in Lippe der Ostersonntag direkt dar. Bei beiden und sonstigen Veranstaltungen dieser Art in der Bundesrepublik kommen stets zahlreiche Besucher und Gläubige, um sich dieses Spektakel nicht entgehen zu lassen. Insbesondere nach Hamburg direkt an die Elbe oder auch in die Nordsee- und Ostseeregionen, wo das Osterfeuer unmittelbar am Strand veranstaltet wird, zieht es viele Menschen hin. In Österreich wiederum steht überall der Samstag als der Tag des Osterfeuers an erster Stelle. Dabei wird überwiegend nur im alpinen Raum diese Tradition fortgeführt, weniger im flachen Land und rund um Wien. Teilweise entfachen Regionen bereits Gründonnerstag oder Karfreitag das Feuer, was allerdings häufig als nicht sehr willkommener und stark umstrittener Brauch angesehen wird.

Viele Risiken entstehen durch diesen Brauch für die Umwelt und den Mensch

Allgemein ist das Feuer an Ostern sehr rumstritten, da auch die Umwelt darunter stark leidet. Das gilt insbesondere für die Rauchentwicklung, die für Pflanzen alles andere als empfehlenswert ist, sowie die Hitze im Himmel, die primär Vögeln zu schaden vermag. Daher ist es empfehlenswert, schon vor dem Beginn der Feuerentfachung Vorkehrungen zu ziehen. Kleinen Tieren wie Igeln und Ähnlichem sollte man die Gelegenheit geben, umzuziehen oder neue Heimatumgebungen kennenzulernen. Dies gelingt u. a. mit der Bereitstellung von Reisighäufen, etc. Im Rahmen der Bereitstellung und Berücksichtigung der Tiere sollte man allerdings nicht erst kurz im Voraus anfangen zu planen. Vielmehr brauchen die Tiere eine gewisse Eingewöhnungsphase, ehe sie sich wohlfühlen können. Auch Menschen verletzen sich häufiger am Feuer in Form von Verbrennungen oder Funkenattacken. Dennoch steht es außer Frage, dass dieser Brauch an Ostern jemals verboten wird, da er in Verbindung mit dem wichtigsten Fest der Christen eine gesellschaftlich sehr bedeutsame Stellung einnimmt. Und in den Gemeinden sowie Kirchen selbst sind sämtliche Lebewesen von den beschriebenen Risiken nicht betroffen.

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Ostern – Älter als 5.000 Jahre und ursprünglich ein Brauch der Heiden

Die Geschichte von OsternDie Geschichte des Osterfestes beginnt vor vielen Jahrhunderten. Die ersten Dokumente, die belegen, dass die Menschen im Christentum Ostern feiern, reichen weit über 5.000 Jahre zurück. Laut der biblischen Religionsgeschichte gilt Ostern als das wichtigste Fest der Christen überhaupt, noch vor Weihnachten und Pfingsten. Denn die Geschichte des Osterfestes besagt, dass Jesus Christus an diesem Tage aufgrund der Sünden der Menschen am Kreuze gestorben ist. Symbolisch zeigt seine Rückkehr den Sieg der Menschheit oder des Glaubens über den Tod, welcher an diesen Feiertagen letztendlich zelebriert wird. Sehr faszinierend an der Geschichte des Osterfestes ist, dass sich die Struktur sehr mit jener der Heiden deckt, die noch vor den Christen Ostern gefeiert hatten.

Osterbräuche kamen ebenfalls schon in der antiken Zeit vor

Die Heiden waren es auch, die einen Großteil der zahlreichen Osterbräuche, die man in Bezug auf einen Blick in die Geschichte des Osterfestes vorfindet, eingeführt haben zum Zwecke des Feierns dieses Frühlingsfestes. Dazu gehört u. a. auch das Osterfeuer, dem schon früher zahlreiche Menschen, wie das Volk Israel der Feuersäule durch die Wüste folgte. Heute wie früher gelten bzw. galten Stellen nahe am Wasser, jedoch fernab von Wohngebieten als geeignete Flächen zum Veranstalten eines Osterfeuers. Vor allem in Hamburg und in Nordrhein-Westfalen werden heutzutage samstags vor Ostersonntag solche Feuer noch durchgeführt. Das Gleiche gilt für die Alpenrepublik Österreich. Licht spielt in der Geschichte des Osterfestes ebenfalls eine große Rolle, da

Der Osterhase – eine deutsche Erfindung

Ebenfalls eine große Tradition hat der Osterhase in der Geschichte des Osterfestes sowie in Bezug auf die Gesamtstruktur der Feierlichkeiten. Zwar ist der Osterhase bei weitem noch nicht so alt wie das Fest selbst, doch die von den Deutschen erfundene Tradition gibt es inzwischen auch bereits länger als 100 Jahre. Durch die Auswanderung vieler Deutscher wurde der Brauch des Osterhasen auch außerhalb der Landesgrenzen bekannt und zu einem sehr beliebten Brauch. Ebenfalls sehr traditionell ist das Osteressen, welches einst von Jesus Christus als Henkermahlzeit eingenommen wurde. Früher wie heute essen die Gläubigen zu Ostern besonders deftig, da anschließend die Fastenzeit, welche bis zu Pfingsten reicht, beginnt. Mit dem Osterhasen begann auch der Brauch des Eier-Versteckens, welcher heutzutage weltweit ein hohes Ansehen genießt und häufig einen großen Spaßfaktor vorweist.

Die Ableitung des Begriffs Ostern

Ursprünglich hat das deutsche Wort dieses Festes nichts mit dem Ursprung seiner Geschichte zu tun. Vielmehr leitet sich in vielen Sprachen das Pendant zu Ostern vom originalen lateinischen Begriff Pascha, was vermutlich von der Passion bzw. Leidenschaft herrührt, zurück, etwa das französische pâques oder schwedische Påsk bzw. Påskdagen. Auch im Judentum wird Ostern, welches als deutsches Wort auf die Himmelsrichtung Osten, wo die Sonne und das Licht aufgehen, zurückzuführen ist, gefeiert. Hierbei steht allerdings das Zelebrieren der Juden aus Ägypten und nicht der Tod und die Wiederkehr Jesus Christus im Vordergrund. Das hebräische Wort für Ostern lautet ähnlich wie das Original – Pessach.

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Ostern kommt von Osten und Pascha, der Passion zu Jesus Christus und dem Glauben

Ostern feiern die Menschen seit Jahrhunderten, wobei das Fest stets mit einigen Traditionen und Bräuchen einhergeht. Der jährliche Zeitraum, in dem die gläubigen Christen Ostern feiern, erstreckt sich jeweils vom Gründonnerstag bzw. Karfreitag bis Ostermontag in der Woche, die dem ersten Frühjahrsvollmond folgt. Man findet in Bezug auf das Ostern feiern viele Bräuche und Traditionen vor. Insbesondere der Osterhase, das Osterrad, das Osterei, das Osternest und das Osterfeuer zeugen hiervon. Ursprünglich heißt das wichtigste Fest der Christen Pascha, was aus dem Lateinischen stammt und die Leidenschaft symbolisiert bzw. definiert. In vielen Sprachen findet man ähnliche Ableitungen zu diesem Wort vor. Im Deutschen wurde wahrscheinlich der Himmelsrichtung Osten, in der die Sonne aufgeht, als Namensvorlage genommen.

Osterhase – ein deutscher bzw. mitteleuropäischer Exportschlager

Hierzulande kann man sich gar nicht mehr vorstellen, ohne Ostereier und Osterhasen richtig Ostern feiern zu können. Aus historischen Belegen geht hervor, dass im Elsass einst dieser Brauch erstmals entstand, und zwar ab dem 17. Jahrhundert. Zu dieser Zeit wurde in anderen Regionen wie der Schweiz und in Böhmen der Fuchs oder Storch als Ostermaskottchen bzw. Ostertier gewählt. International gehört der Osterhase in Bezug auf das Ostern feiern nunmehr fest dazu. Vor allem in den Vereinigten Staaten und in Südamerika hat sich dieser Trend in den letzten Jahrzehnten deutlich verstärkt. In Australien hat der Osterhase gar eine Frau. Da spricht man dann vom Easter Bunny und Easter Bilby.

Ostereier bemalen, dekorieren, verstecken und verschenken ist ebenso populär

Besonders viel Spaß an Ostern haben Groß und Klein, wenn es darum geht, Ostereier in Form einer Schnitzeljagd zu verstecken und anschließend zu finden. Zumeist sind diese in Osternestern gelagert und bestehen aus Süßigkeiten wie Schokolade. Ebenfalls sehr beliebt ist das Bemalen und Dekorieren von Ostereiern, wobei der Brauch ebenfalls bis tief in das Mittelalter zurückgeht. Anschließend verschenkt man die Eier oder isst sie – dann in der Regel aber als richtiges Ei und nicht als eines, das aus Schokolade ist. Abends wird in vielen Familien ähnlich wie an Weihnachten vor der Bescherung groß diniert und das familiäre Zusammensein genossen. Normalerweise gelten der Ostersonntrag und Ostermontag als große Familientage, wobei am Ostersonntag in der Biernation Deutschland sogar alle Diskotheken und Kneipen geschlossen haben müssen.

Das Osterfeuer als ebenfalls traditioneller und beliebter Brauch

Im Rahmen der Osterfeiertage darf natürlich auch das Osterfeuer zumeist nicht fehlen. Dieses wird hierzulande entweder in der Kirche gemeinsam mit der Gemeinde entfacht, oder im Rahmen von Festen mit mehreren Tausend Besuchern in den großen Städten. Vor allem Hamburg und die Nordseestädte locken dabei zahlreiche Menschen an. In der Kirche bildet die Gemeinde einen Kreis rund um die Osterkerze, welche vom Pfarrer erst angezündet, und anschließend in die dunkle Kirche geführt wird. Der genaue Zeitpunkt des Osterfeuers ist umstritten. Während in einigen Ländern bereits samstags das Feuer entfacht wird, entscheidet man sich in anderen Nationen direkt für den Ostersonntag. Teilweise ist auch der Gründonnerstag oder Karfreitag ein für viele Menschen gut geeignetes Datum, jedoch ob des frühen Zeitpunktes doch arg umstritten.

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